Michael H. Wiegand. Partnerschaft und Sexualität im höheren Lebensalter


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H.
Wiegand
und
Götz
Kockott
(Hrsg.)
Partnerschaft
im
höheren
Lebensalter
SpringerWienN
Dr.
Michael
H.
Wiegand
Götz
Kockott
Klinik
und
Poliklinik
der
Technischen
Universität
München,
Bundesrepublik
Deutschland
Das
Werk
ist
urheberrechtlich
geschützt.
Die
dadurch
Partnerschaft
Sexualität
sind
wichtige
Springer-Kremser,
Katharina
Leithner
Sexualität
Frau
.........................................................................
1
Kockott
Sexualität
des
älteren
Mannes
...................................................................
9
von
Sydow
älterer
Menschen
....................................................................
Landerer-Hock
in
Altenheimen
-
ein
Tabu
thematisieren
.......................................
Alter
als
Single?
Lebensgestaltung
bei
älteren
Alleinstehenden
37
Landerer-Hock
bei
älteren
Paaren
.............................................................
Störungen
im
Alter:
Erstgespräch
Jahre
danach
53
Bullinger,
Götz
Kockott,
Schwarzer
mit
erektiler
Dysfunktion
...................................................................................
Vogt
Behandlung
sexueller
Störungen
beim
alten
Mann
.........
77
Schwarzer
Aspekte
bei
Erektionsstörungen
.................................................
83
Heiser
Diagnostik
Dysfunktion
....................
99
Anthropologe
Montague
seinem
Buch
"Social
Pro­
blems
population"
Alter
nicht
Kalenders
gemessen
tatsächlichen
"space
ofbeing"
einer
Person
chronologische
Alter.
Tatsächlich
bei
das
mittlere
Lebensalter
Alter
abzugrenzen,
eine
Reihe
Das
Zusammenspiel
Kriterien,
wie
Meno­
pause,
Kriterien,
wie
das
Nachlassen
gements
in
beruflichen
Aktivitäten
Nachlassen
zugunsten
eines
Gefühls
Zufriedenheit,
soziologische
Kriterien,
wie
die
Anpassung
geänderten
sozialen
des
Ruhestandes,
sind
bei
zu
berücksichtigen.
Die
folgenden
Ausführungen
verstehen
sich
in
Menopause
bezogen.
Frau
Krammer-Hirsch
konnte
in
ihrer
Arbeit
"Schichtspezifische
Fak­
toren
beim
Altersabbau"
nachweisen,
Aktivität
ver­
zögert
-
dabei
scheint
es
sich
gesichertes
preisgegeben
-
die
ältere
Frau,
die
sich
Liebhaber
kauft,
wie
Williams
in
"Der
römische
Frühling
Stone"
dar­
stellt,
illustrieren
diese
Behauptung.
Das
Vorurteil
vom
asexuellen
Alter
scheint
Punkte
anzuknüpfen:
Die
sexuelle
Funktion
sei
reproduktive
Funktion;
Bedürfnis
sind
Richtung
mittleres
Lebensalter
immer
c)
korreliert
mit
körperlicher
Gesundheit
physiologi­
des
Alters
Krankheit
angesehen.
Diesen
drei
wir
gegenüberstellen:
a)
die
Forschungsergebnisse
im
Alter;
b)
die
altersbedingten
Änderungen
Sexualsteuerung
Genitalorgane;
c)
psychosoziale
Faktoren,
die
das
Sexualverhalten
ebenfalls
beein­
flussen.
älterer
Studie
veröffentlicht.
Auf
Aufforderung
des
National
Committee
Health
Ehen
7
sucht.
Unter
Frauen
im
Alter
bis
80
Jahren.
Die
Untersucher
berichten,
Frauen
bei
Untersuchung
eine
deutliche
erotische
Reaktion
zeigten
sogar
hatten.
Von
allen
Frauen
Untersuchung Männer
Sexualität
Frau
ihrer
sexuellen
Bedürfnisse
in
ihren
ausreichend
schützen,
tritt
mit
einiger
Regelmäßigkeit
eine
Irritation
es
bestimmte
organische
Erkrankungen,
die
Sexualität
Frau
Beschwerden.
Dies
soll
Fallbeispiel
aus
gezeigt
werden.
Das
diagnostische
Erstgespräch
in
Fraue­
nambulanz
Ich-Funktionen
wie
Urteilsfähigkeit,
Wirk­
lichkeitssinn,
Abwehr,
Art
zu
wichtigen
anderen,
Umgang
mit
Trieben,
Affekten
Sexualität
Frau
7
mit
Sexualität
umzuge­
hen:
das
Zölibat
wählt,
in
die
Prostitution
Objektwahl
trifft,
mit
Beziehungen
experimentie­
monogame
Ehe
führt,
alles
dies
sind
Mög­
lichkeiten,
mit
Sexualität
umzugehen.
Welche
Möglichkeit
auch
immer
gewählt
sich
hier
nicht
Wahl
handelt,
ist
diese
Wahl
Die
ältere
Frau
welcher
mit
Kontrazeptiva
rale
Kockott
Sexualität
hat
keine
Altersgrenze;
Menschen
sind
sexuell
aktiv:
82
%
%
einer
gesun­
einem
Durchschnittsalter
zärtliche
Kontakte,
63
%
%
Geschlechtsverkehr
das
Sexualverhalten,
die
physiologischen
Reaktionen
Stimulie­
rung
Einstellung
zur
Sexualität.
Die
Untersuchungen
für
die
sexuelle
Gesamttriebbefriedigung
älterer
Männer
(Häufigkeit
durch
jede
Form
sexueller
mit
fest
zusammen.
Von
Hälfte
(54
monatlich
bis
zu
dreimal
wöchentlich
sexuell
aktiv.
Nach
dieser
Untersuchung
ließ
die
Häufigkeit
sexueller
Kontakte
erst
deutlich
Lebensjahr
nach.
Daraus
läßt
sich
schlußfolgern:
zu
sexuellen
Kontakten
bestehen,
Alter
wahrgenommen.
jedoch
selten,
Kontakte
feste
Partnerschaft
besteht.
Martin
im
Alter
zwischen
die
in
festen
Partnerschaften
lebten.
Er
ließ
sie
ihre
durch­
schnittliche
Häufigkeit
sexueller
Kontakte
für
zwei
Altersbereiche
einschätzen
diese
Durch­
schnittswerte
mit
Sexualität
des
älteren
Mannes
Für
die
die
höchste
Bedeu­
tung
für
das
Erleben
gefolgt
-
in
weitem
Abstand
-
Zärtlichkeit
also
die
liebevolle
Zuneigung
zueinander
ausdrucken.
Bei
die
Dimension
Zärtlichkeit
Stelle
für
gefolgt
Zufriedenheit.
Erst
Stelle
folgte
Der
Koitus
hat
dem­
für
das
sexuelle
Erleben
bei
weitem
nicht
Stellenwert
wie
in
jüngeren
Jahren,
Bereiche
Zärtlichkeit
Zufriedenheit
wichtiger
Die
Qualität
also
die
Liebe
zueinander,
hat
somit
im
für
Bereich
größere
Bedeutung.
sexuellen
Funktionen
Mannes
sind
störanfälliger
als
die
Funktionsfähigkeit
Frau.
Im
jüngeren
Lebensalter
überwiegt
die
Psychogenese
sexueller
Störungen,
im
alter
Befunde
immer
häufiger.
Ursachen
führen
vasculäre
Störungen
im
Rahmen
eines
Kockott
ist
also
ein
Ereignis,
auch
mit
einer
Der
psychische
Einfluß
dabei
Bedeutung:
es
handelte
sich
in
die
in
(Hotel)
mit
deutlich
jüngeren
Frauen
nach
ausgiebigem
Essen
außereheliche
sexuelle
Kontakte
aufgenommen
hatten.
Ursachen
im
Störungen
ausschließlich
psychisch
bedingt
sein.
Ich
Beispiele.
Die
eingangs
Veränderungen
im
Sexualverhalten,
Reaktionen
Stimulie­
rung,
sind
älteren
Männern
oft
nicht
bekannt.
Sie
als
krank­
hafte
Veränderungen
Sexualität
Mannes
von
Sydow
durchschnittlich
als
Männer;
sie
1994):
Eine
74jährige:
"lch
hätte
Spazierngehen,
in
Urlaub
fahren
Also
ich
("Und
heiraten?")
"Nein,
nicht,
nein.
-
Sagen
wir
mal,
Adele
,lacht'
ließ
mich
mal
ganz
(zit.
1994,
1.
Über-50jähriger
PartnerIn
Männer
Statistisches
Bundesamt,
1991;
Forschungsarbeiten
älterer
Menschen"
beschäftigen
sich
fast
ausschließlich
mit
sexueller
Hinsicht
Aktivität
b,
1994).
Tatsächlich
sind
Menschen,
ähnlich
unterschiedlicher
Beziehungsformen
an­
zutreffen,
wissenschaftlichen
Angaben
zu
nichtehelichen
Bezie­
diskrepant
sind.
In
Tabelle
1
in
Deutschland
zusammengefaßt,
die
sich
Vereinzelt
erforscht
Gründe
für
(s.
Tabelle
2
u.
3).
Warum
ältere
Paare
nicht
heiraten
Ehe
ist
anderweitig
älterer
Menschen
3.
ältere
Paare
Wunsch,
nicht
alleine
zu
sein
Zuneigung
Sorgen
Frauen
Rang
1
Rang
2
Rang
3
Quelle:
ihre
Ehe
als
-
wir
sind
auch
zunehmende
Konflikte,
ein
Auseinan­
derleben
Interesse
Aktivitäten
verzeich­
Die
Ehezufriedenheit
dieser
Subgruppe
ist
geringfügig
die
Paare.
Wichtige
älterer
Menschen
4.
Aktivität
Menschen
mit
PartnerIn
60--69
Jahre
80+
Jahre
Frauen
38--66%
31-45%
0--10%
19
Männer
22%
Quelle:
verwischt
sich
mit
zunehmendem
Alter,
Männem
Sexualität
in
stärkerem
Maß
verliert
als
bei
Frauen.
Die
häufigsten
sexuellen
Aktivitäten
sind
Geschlechtsverkehr,
manuell­
genitale
Stimulation
sowie
allgemeine
Zärtlichkeit
zum
Teil
oral-genitale
Kontakte
ausgeübt.
Die
Angaben
zur
koi­
talen
Aktivität
lassen
sich
Tabelle
4
entnehmen,
die
sich
überwiegend
bezieht;
manche
amerikanische
Untersuchungen
gelan­
Sexualität
jedoch
als
unerfreulich
weil
ich
in
die
Beendigung
der
koitalen
Aktivität
sie
negativ
(zit.
nach
älterer
Menschen
5.
für
die
Beendigung
des
Geschlechtsverkehrs
Gründe
des
Mannes
-
Krankheit
-
Potenzprobleme
Probleme
-
Verlust
des
Interesses
Gründe
-
Verlust
des
Interesses
-
Sexuelle
Probleme
-
Krankheit
Weitere
Gründe,
die
Interviews
(von
Frauen)
genannt
werden:
-
Emotionale
Zerrüttung
-
Sexueller
Rückzug
bzw.
Eine 76jährige:
Forschung
bezieht
sich
-
sexuelle
Situation
in
Beziehungen
kaum
untersucht.
Belegt
ist
nur,
in
nichtehelichen
Beziehungen
Sex
für
wichtiger
halten,
häufiger
sexuell
aktiv,
häufiger
sexuell
interessiert
sind
Orgasmus
kommen
als
Ehefrauen,
was
vermutlich
mit
durchschnittlichen
Bezie­
hungsdauer
nichtehelicher
Beziehungen
korrespondiert
1994).
Koital
aktive
ältere
Frauen
auch
sexuell
interessierter,
sexuell
zufriedener
weniger
genitale
Atrophie
auf
als
gleichaltrige
Frauen,
die
mit
ihrem
Partner
keinen
Geschlechtsverkehr
ren
1991).
subjektive
Bedeutung
steht
bei
älteren
Frauen
im
Unterschied
zu
Männem
in
relativ
mit
der
Ehezu­
friedenheit
älterer
Menschen
impotence"
das
nicht
als
Problem,
da
die
meisten
ihre
sexuelle
Aktivität
längst
eingestellt
hatten
waren,
"es
hinter
mir
zu
haben"
1995b).
wird
vor
tabuisiert:
In
Sexualstudien
wird
Erfahrungen
gefragt,
noch
seltener
sind
Unter­
Lebens-
Ange­
sichts
überrascht
es
nicht,
männliche
liche
Homosexuelle
ihre
sexuelle
Orientierung
geheimhalten.
Das
-
-
Bereitschaft
gerade
älterer
teilzunehmen.
ist
in
bezug
Ihr sexuelles
älterer
Menschen
6.
-
Beschränkung
Vernachlässigung
-
Beschränkung
Vernachlässigung
("gesunden
-
Besonderes
Interesse
männlichen
Anliegen
(z.
Ver-
nachlässigung
spezifisch
weiblicher
Anliegen
(z.
-
Besonderes
Interesse
Lösungen
(z.
-
Beschränkung
Verhalten,
Vernachlässigung
-
Beschränkung
Vernachlässigung
sexuellen
Kontakts
-
Vernachlässigung
Beziehungsqualität
-
Spaltung
in
Ehe-/Partnerschaftsforschung
schung
(vgl.
1988)
aufgrund
Lage
-
zentralen
Fra­
gen:
-
Wie
bewältigen
ältere
Singles
diese
Situation
emotional
-
Inwieweit
ist
Alleineleben
ein
Problem
-
'I
love
you.'
Seit
all
diese
ja,
merkte
nicht,
Bedürfnisse
hatte
wollte
nis
bringen,
nicht.
Und
es
zeigte
sich
dann,
Wünsche
seine
Möglich­
keiten
(zit.
(1993)
Sexuell
gestörte
Beziehungen,
3.,
bearb.
Auflage.
Enke,
Stuttgart
Sexuality
in
sexagenarian
women.
Maturitas
älterer
Menschen
E
anatomy:
Or,
old-fashioned
lust?
In:
Sternberg
Yale
University
Press,
Biebl
E
zwischen
Beatrice
Hedren.
Vogue
Brähler
U
Aktivität
im
im
Kontext
Familienstand
-
Ergebnisse
Befragung.
Zeitschr
für
Gerontologie
Brecher
Editors
Reports
Books
.
Love,
sex,
Little,
Brown
Boston
Toronto
Butler
Alte
Liebe
Partnerschaften
älterer
Menschen
M
(eds)
Psychosomatic
Landerer-Hock
dieses
Beitrags
ist
es,
ein
Thema
anzusprechen,
das
schaftlichen
Bewußtsein
weitgehend
Die
Gründe
dafür
sind
vielfältig.
Zum
Sexualität,
vor
allem
in
ihrem
Aspekt
mität
Erlebens
überwältigenden
Gefühlen,
inmitten
Übersexualisierung
jedoch
disparaten
Wissens
geheimnisvoll
Weiter
scheint
es
Vorstellung
zu
geben,
lität
im
Alter
unanständig
sei.
"Haraid
ein
Film
Jahre,
Liebe
eines
jungen
Mannes
zu
einer
alten
Frau
zeigt,
hat
damals
in
ausgelöst.
Auch
die
Tatsache,
Thema
in
ratur,
im
Film
Wort
kommt,
zeigt,
Paaren").
Entgegen
anderslautenden
(All­
tags-)Theorien,
die
wer­
den,
sind
ältere,
"verwirrte"
Patienten
keineswegs
Zuwendung:
verwirrte
Alterspatienten
sind
ihr
sind
in
einer
spezifischen
Weise
lernbereit
Sie
sind
in
sich
institutionellen
Bedingungen
(frühes
Aufstehen,
frühes
als
Mitarbeitern,
die
sie
schnell
reduzieren.
Für
die
Alten
Bedürfnis
Nähe,
Zärtlich­
keit,
Geborgenheit,
mit
Dieses
Bedürfnis
wird
zwar
gesehen,
jedoch
nämlich
funktionalen
Ebene
er
in D
Ja
en
, St
e a
zu
denken.
hier
(keineswegs
mit
einer
allgemeingültigen
Deutung)
so
es
hier
guter
Standard
in
einem
Heim
ist,
schließend
sechs
zu
kleiner
Spind,
ein
Kästchen
in
Altenheimen
-
thematisieren
hinter
Mauern
zu
verbannen.
Kliniken,
Gefäng­
nisse,
Armenhäuser
Analyse
mit
Ziel
befaßt:
die
störende
auszu­
blenden.
In
ist
solcher
"auf­
Die
Institution
strebt
"klinischen"Arbeitsatmosphäre.
Alle
Arbeitsabläufe
Bedürf­
nissen
Immer
beiter,
gleichgültig
die
solche
Analysen
mit
Rechtfertigungen
beantworten.
Sie
"Befehlsnotstand"
zu
berufen
sagen,
es
ginge
nicht
anders.
Sie
"entschuldigen"
sich.
Was
für
aber?
Ist
es
angebracht,
ter
Vorwurf
zu
machen,
weil
eines
lüsternen
Greises?
Ist
es
angemessen,
Schuld
zu
verteilen,
weil
jemand
nicht
in
ist,
ganzes Bestreben
ihr
ihr
Blumen
schenkt,
sie
Zimmer
besucht
hier
einfach­
heitshalber
sie sei
in
Altenheimen
-
ein
Tabu
thematisieren
mit
sich
gutstellen
wollen,
weil
sie
oft
darstellen.
Soweit
wird
eine
Zuneigung
zu
die
es
möglich
macht,
zu
reagieren.
gefolgert
die
Liebe
es
möglich
macht,
die
Liebe
zu
ertragen,
scheint
es
zwecklos,
großar­
tige
Veränderungen
in
darauf
hinzuweisen,
mität
im
Alter
im
Altersheim
Thema
ist,
des
Schweigens
verbleibt.
das
anzusprechen.
vielleicht
vergleichbar
des
Narren
Mauer
des
Schweigens
steigen
im
Alter
als
bereits erfolgtem
ein
Ehepaar
seine
Beziehung
in
aber
sie
zwar
die
Polygamie
tabu,
nicht
außereheliche
Beziehung
längst
gesell­
schaftsfähige
lineare
Polygamie.
Für
die
heute
gesellschaftliche
Situation
ist
kennzeichnend,
die
gestiegene
Lebenserwartung
vor
allem
sowie
durch
die
Mög­
lichkeit
im
Laufe
seines
Lebens
unter­
schiedliche
Lebensformen
realisiert:
eine
davon
ist
die
des
Single.
gesellschaftliche
Wandel
Vielfalt
wird
auch
in
insbesondere
im
Fernsehen,
modellhaft
vorgestellt.
Für
die
meisten
Menschen
wird
die
Veränderung
in
ihrer
Beziehung
erlitten
oft
Ausdruck
einer
Lebenskrise.
In
einer
sol­
befinden
sich
auch
oft
Menschen
mittleren
Alters,
die
eine
Psychotherapie
beginnen.
unter
einem
dauern­
beruflichen,
insbesondere
privaten
Streß,
psychoso­
matischen
Erkrankung
führt.
Hierzu
ein
Beispiel:
Mann
verläßt
Ehe
seine
Frau.
Sie
ist
Alter
als
Single?
Lebensgestaltung
bei
älteren
Alleinstehenden
39
Frau
weiter
alleine
lebt
76.
Lebensjahr
erreichen
wird,
sie
die
zukünftigen
30
Jahre
ein
Single
sein.
Dieser
Zeitraum
ist
als
die
Dauer
ihrer
Ehe.
Für
sie
hat
sich
die
gesamte
Lebenssituation
auch
ihre
Lebens­
perspektive
Erfahrungen,
ihre
Verarbeitung
wesentlich
seine
Zukunftsvorstellungen
bestimmen,
gegebenenfalls
grenzen.
Oft
besteht
ein
langer
Abschnitt
darin,
ent­
scheidende
Lebensphasen
life
events
(Reka­
pitulation
Geschichte),
so
aktive
Planung
für
das
zukünftige
Leben
erst
wieder
möglich
wird.
In
diesem
Rückblick
liegen
positive
Möglichkeiten,
die
Klärungsprozeß
zugrunde
gelegt
die
Zukunftsplanung
zu
nutzen
sind.
hat
hier
seine
eigene
Geschichte.
Das
tisiert.
Oft
ist
es
ja
sowie
die
damit
weltanschaulich
ins-ins-
ist
halten
Anteil
(vgl.
Tabelle
2).
Zwischen
Männern
136.000
Frauen
gegenüber;
es
Männer
Frauen.
Zusammengefaßt
heißt
das,
Lebensjahr
Bayern
Männer
700.000
Bevölkerung
in
Privathaushalten
in
Bayern
im
April
in
Bericht
"Haushalte
Bayern"
des
Bayrischen
Landesamtes
für
Statistik
Alter
Zweipersonenhaushalte
Mehr
als
Zweipersonenhaushalte
Einpersonenhaushalte
Zweipersonenhaushalte
Mehr
als
Zweipersonenhaushalte
Einpersonenhaushalte
Zweipersonenhaushalte
Mehr
als
Zweipersonenhaushalte
Frauen
kommen.
eine
halbe
Million
Männer,
die
bereits
verstorben
sind.
Diese
Kriegsverhältnisse
erklärt
werden.
Zu
berücksichtigen
ist
hier
die
gesellschaftlich
wesentlich
geringere
Lebenserwartung
Frau
Alleinleben
im
Alter
Ange­
sichts
dieser
Zahlen
ist
es
erstaunlich,
Formen
Situation
Isolation
vieler
alleinstehender
Frauen
Rechnung
tragen
Verhaltenstherapeutische
Aspekte
Aspekte
ange­
die
eines
älteren
Alleinstehenden
sein
liegt
meist
in
Gefährdung
Sie
sind
oft
eines
schnittes.
Steht
zu
Beginn
die
analyse,
vielen
Fällen
die
tieferliegenden
Ursachen
Risikofaktoren
erst
in
einer
weiteren
gnostik
deutlich.
Diese
Zusammenhänge
ja
selber
erst
deutlich
Ziele
zu
sei­
Alter
als
Single?
Lebensgestaltung
Alleinstehenden
43
Landerer-Hock
verfolgt
Ziel.
Zuerst
soll
immer
eine
Ehekrise
geraten
sind,
sicher
nicht
in
erster
Linie
ihrer
Beziehung
zu
vermitteln.
Umgekehrt
wird
ein
Schuh
daraus;
indem
nicht
vorhandene,
einfache
Sprache
für
gewisse
Tatsachen
ihres
gemeinsamen
Lebens
in
die
verliert
die
zwischen
herrschende
Sprachlosigkeit
eines
Ehepaares,
das
40
Mal
als
Buchhalterin
drei
sind
erst
seit
kurzer
Zeit
aus
Phase
erst
Das
"empty
nest"
als
desillusionierend
erlebt.
Sie
zu
Hause
zu
sehen,
bei
älteren
Paaren
deutlich,
solche
(nicht
nur,
aber
auch)
mit
Bedingungen
zu
Aufgewachsen
in
ger
Jahren,
zum
Teil
in
enger
Tuchfühlung
mit
des
NS-Regimes,
ist
eine
ideelle,
mythisch
überhöhte
Wertvorstellung
Preis"
auch
ins
Innere
des
familiären
Sytems
eingedrun­
gen.
Man
beibt
beieinander,
auch
alle
guten
Gefühle
fürein­
ander
unter
des
Grabenkriegs
aufhören,
ihr
Grabenspiel
zu
spielen.
Bestenfalls
finden
sie
in
zu
wissen,
besser
ergeht.
"Bei
es
anders",
in
dieser
gemeinsamen
Aussage
die
Uner­
träglichkeit
des
Widerspruchs,
sie
tatsächlich
"nackt"
-
in
einer
bestimmten
Weise
(für
die
Frau)
ekelerregend.
"umzupolen"? Die
ein
starker
bei
älteren
Paaren
in
chronisch
bleme.
Ruckartig
selbstquälerischen
Verschweigens
Verstummtseins
herausgeholt.
Die
Therapieziele
in
wirken
"einen
Beitrag
leisten",
Beitrag
zu
aus
Atmosphäre
eine
halbwegs
erträg­
liche
Atmosphäre
zu
machen".
Es
scheint
für
des
älte­
wichtig,
innerlich
nicht
im
Sinne
klärung
Drübergießens
rosarot,
Sinne
jener
Gefühls-
tatsächlich
lebendig
geblieben
sind,
furchtbaren
Gra­
benkriegs,
sich
befriedigendes
sexuelles
Erlebnis
erinnern,
die
Frau
im
wesentlichen
nicht
Bestätigung
irgendwelcher
"Normen
richtigen
Verhaltens",
Vergegenwärtigung
einer,
gelö­
geistige
Bedeutung
die
ja
implizit
wirkt
unempfindlicher
Feinheiten.
Um
ist
es
angebracht,
sien
zu
unterstützen.
Frau
das
Beispiel
bringt,
Wie
rein
aus
therapeutischen
Über­
"Ziele"
in
Beziehung.
Sein
Alter
ist
leicht
gelähmt
zurückließ.
Vor
allem
in
Wunsch,
hemmungslos
wollen.
Er
ist
mit
Paaren
alles,
als
hätte
sie
es
ein
Leben
vor
Dieser
Grundsatz
ist
ein
nachhaltiger
Anstoß
Situationen.
zweiter
Vorteil
dieses
pragmatischen
Konzepts
(so
erzielt,
die
hilfreich
sind.
Das
Therapieziel
"erträgliche
Atmosphäre"
ist
komplex
Arbeit
zu
erreichen;
es
ist
zu
in
differenzierter
Weise
Patientengruppen
einzugehen.
Für
psychisch
Menschen
sinnvoll
sein,
ihren
Lebensraum
Erstgespräch
Übergang
im
Alter
tritt
ein
Systemwechsel
ein,
körperlichen
Veränderungen,
die
Statusreduktion
im
sozialen
Feld
sowie
psychische
Anpassungen
einschließt.
Dies
hat
Rückwirkungen
auf
das
System
zur
Folge.
Dazu
kommt,
mindestens
Themen
sprechen
Jüngere
bzw.
ebenso
Äquivalente
einer
schamhaften
Entwicklung
zeigen
bzw.
ebensoviele
Ängste
vor
Jüngere.
Dadurch
wird
peutische
Zugang
erschwert.
Alternde
thematisieren
im
Erstgespräch
oft
ganz
andere
Problembereiche
als
diejenigen,
die
sie
beispielsweise
im
Bereich
wirklich
belangen.
Sexuelle
Schwierigkeiten
zu
haben,
stellt
für
manche
Schande
dar.
Umso
schwerer
sehen
Alternde
es
an,
gerade
über
diese
Probleme
sprechen
zu
sollen,
noch
dazu
vor
Mitpatienten
gruppentherapeutischen
Neuro-Physiologe
ergeben
sich
wesentliche
Schlußfolgerungen:
in
ihrer
erlebnismäßigen
ist
immer
ein
subjekti­
ves
Ereignis.
ist
keine
vorgegebene
Entität.
Sie
zerfällt
in
Sexualitäten.
Diese
sind
immer
subjektiv
konstruiert.
Eine
vorgegebene
objektive
Sexualität
gibt
mit
Frauen,
Berufs­
tätigen,
Jugendlichen
zu
tun.
Sexualität
Alternder
50
50
Al
Ni
10 15
rg
en
4.
is
si
l i
Clemens
Probleme
mit
seiner
Sexualität
hatte
bzw.
mit
sexuellen
Kontakt
vermochte
Erstgespräch
mitzuteilen.
Clemens
eines
Handwerkers
wirtin,
die
später
gelegentlich
Verkehr
mit,
zu
passierte.
Nach
unauffälliger
Schulzeit,
in
stark
idealisiert
Scheidung
zu
in
Clemens
17
aufgeklärt
in
eine
Partnerin,
zu
sexuelle
Beziehung
sich
körperlich
minderwertig.
Diese
Partnerschaft
hielt
bis
es
schließlich
Freundin
in
eine
gezo­
Clemens
fand
eine
zu
keine
kör­
perliche
Beziehung
aufnahm,
Partnerin
dies
immer
Diese
Lebensgemeinschaft
hielt
mehrere
Jahrzehnte,
in
Clemens
entwickelte.
Eine
Einzelanalyse
vermochte
zwar
die
Krankheitsbildes
zu
bringen.
Die
ungelebte
Sexualität
des
Patienten
ausreichend
befreit
worden.
Sie
suchte
sich
weiterhin
ihren
Ausdruck
in
Kontrollzwängen,
bis
therapeuti­
sche
Hilfe
suchte.
Im
verbalisationsfähig.
Er
vermochte
Gespräch
Probleme
zu
vermeiden.
Dazu
Rolle
eines
Co-Leiters
aus
dieser
Posi­
tion.
Er
Störungen
und
dreizehn
Jahre
danach
Beendigung
bedurfte
es
mehrerer
Jahre,
bis
Clemens,
zu
seiner
Jugendliebe
nachgereist
entdeckt,
immer
nachzuholen.
Clemens
ist
viele
verwehrt
die
Sexualität
in
ihrem
Gefühlsleben
ausgelöscht
haben.
Sexuelle
Störungen
im
Alter
Körperpräsenz
in
Altenpflegeheimen.
In:
Göckenjan
Alter
(1990)
Sexualität
Diskrepanz
zwischen
Sexualmedizin
Analytische
Sexualstörun­
In:
Jovic
(Hrsg)
Kockott,
Jürgen
Ulrich
Schwarzer
1.
erektile
Dysfunktion
zu zeichnen
bzw.
soziodemographischen
Daten
bestehen.
Aus
dieser
Untersuchung
sollte
sich
ein
Ansatz
zur
Erfassung
für
eine
geplante
klinische
Studie
soma­
tischer
bzw.
psychotherapeutischer
Interventionen
für
Patienten
mit
erek­
tiler
Dysfunktion
Partnerinnen
ergeben.
die die
die die
mit
ihren
Partnern
zusam­
men,
Kinder
vorhanden.
Beim
Schulabschluß
über­
allerdings
hatten
29,5%
Abitur.
Bei
Position
schule
mit
Angestelltenstatus,
56,2
%
%
berufstätig.
Die
klinischen
die
Studie
zeig­
ten,
%
in
relativ
Das
Fehlen
morgens
von
Patienten
mit
erektiler
Dysfunktion
Patienten
aus
ange­
schriebenen
Hilfe
-Tests
ergab,
Aus­
leicht
erhöhter
Koitus­
frequenz
bei
teilnehmenden
Patienten
sich
in
keiner
klinischen
Variablen
signifikante
Unterschiede
zwischen
Teilnehmern
ergaben.
Im
Fragebogen
zu
ihrer
aktuellen
Problematik
Behandlung
befragt,
an,
derzeit
Probleme
im
sexuellen
Bereich
zu
haben,
die
Männer
als
stark
unter
störungen
leidend
bezeichnen
durchschnittliche
Dauer
mit
erektiler
Dysfunktion
67
3.
Boden
Decke
.22 .62
-.10 -.14
-.20 -.13
.17 .28
.36 .06 .46
.32 .19
-.23 -.50
-.23 -.65
-.48 -.19
mit
erektiler
Dysfunktion
7.
sexuelle
Probleme
Körperlich
nicht
Lust
Seelisch
nicht
nicht
Zuviel
Streß/Hektik
Kein
guter
Liebhaber
Beziehungskonflikte
Versagensangst
Berufliche
Leistungsdruck
Frau/Mann
Frau/Mann
sexuell
überfordert
Sex
nicht
Sonstiges
Männer
33,3
%
2,7%
4,0%
2,7%
9,3
4,0
10,7%
5,3
17,3%
11,5
1,9%
5,8
1,9%
3,8%
9,6%
1,9%
3,8
1,9
(körperlich
nicht
o.
das
Alter
führten
11,5
die
Störung
zurück,
Versagensangst
von
Patienten
mit
erektiler
Dysfunktion
73
erektile
Dysfunktion
ist
bedingte
Erektionsstörung,
die
jeglichen
Alters,
Lebensjahres
werden.
Hier
die
Wahl
eines
Zielkriteriums
in
Studien
erektiler
Dysfunktion
ist.
Eine
solche
Überlegung
besteht
in
inwieweit
die
Diver­
Korrespondenz
in
Lebensbereichen
ist.
Ein
solches
werden.
Dies
mit
erektiler
Dysfunktion
75
Beeinträchti­
in
sexueller
Hinsicht,
nicht
sexua­
litätsbezogenen
Bereichen,
deutlicher
ausgeprägt
als
Die
sexuelle
Lebensqualität
korrelierte
stark
mit
Partner­
schaftszufriedenheit
Krankheitsattribution,
Indikatoren
sexueller
Funktionsstörungen.
Die
Ergebnisse
ist
Grundtriebe,
welche
das
Leben
erhalten.
Aus
dieser
allgemein
anerkannten
Tatsache
ergibt
sich,
für
Bedeutung
hat
Das
Sexualempfinden
in
gleicher
Weise
wie
das
Sexualverhalten
sowohl
in
Altersstufen
als
unterschiedlich
sein
H.-].
Vogt
2.
bedingte
Erektionsstörungen
Sedativa
Antihistaminika
Antihypertensiva
Psychopharmaka
Gegengeschlechtliche
a.
Suchtmittel
Erektions-,
Orgasmus-
fähigkeit
negativ
beinflußt
(Tabelle
2
u.
3).
Libidostörungen
bis
hin
zur
Multimorbidität
Vordergrund
stehen.
Erkran­
so
darf
dies
nicht
diese
als
aus­
schließliche
Ursache
geklagten
sexuellen
Störun­
Vielmehr
Organ­
ihrer
Wirkung
Beischlaffähigkeit
untersucht
werden.
Auch
dieser
Störungen
seine
Ursache
im
organischen
Leiden
eine
Verselbständigung
Sexualstörung
Störungen
eine
Um
zu
Diagnose
zu
kom­
men,
Anamnese
-
einschließlich
einer
sorgfältig
zu
-
ein
sorgfältiger
klinischer
Befund
gleichrangig
1982).
Erkrankungen
erkannt,
selbstverständ­
lich
zunächst
Kenntnissen
behandelt.
Eine
derartige
somatische
Therapie
wird
Patienten
gern
sie
ihre
sexuellen
Schwierigkeiten
hinter
Substrat
zu
verbergen.
Eine
Psychogenese
Reaktionen
zumindest
zunächst
-
Behandlung
sexueller
Störungen
beim
alten
Mann
79
4.
biologisches
Altern
hormonelles
Altern
psychisches
Altern
es
solche
Fälle,
bei
eine
organische
Störung
medika­
mentös
therapiert
Charisma
des
Therapeuten
im
Zusammenhang
mit
einem
Placebo-Effekt
des
Medikamentes
eine
Verhal­
tensänderung
des
Patienten
bewirkt
hat.
Das
Ziel
einer
jeden
medikamentösen
Behandlung
ist,
die
krankheits­
auslösende
Ursache
zu
beseitigen.
Da
jedoch
die
Ätiopathogenese
so
vielfältig
ist,
ist
zu
überlgen,
in
welchen
Fällen
eine
Medikation
überhaupt
angezeigt
ist.
Gerade
wird
eine
alleinige
medikamentöse
Behandlung
Führung
selten
gekrönt
sein.
Werden
Altern
(Tabelle
4)
hormonelle
Alte­
rungsvorgänge
erkannt,
liegt
hier
die
Domäne
Therapie.
Vor
Einleitung
einer
Androgen-Behandlung
sollte
daran
denken,
allem
bei
einer
länger
dauernden
Medikation
ein
latentes
Prostata­
Karzinom
aktiviert
Eine
rektale-digitale
Kontrolle
ist
in
in
vierteljährlichen
Abständen
dringend
anzuraten,
vor
allem
dann,
länger
dauernde
Androgen­
Behandlung
vorsehen
will.
Testosteron-Depot-Präparate
sind
Mittel
für
die
androgene
Dauersubstitution,
für
welche
nach
Erreichen
in
aller
Regel
250
mg
in
einem
3wöchigen
Intervall
ausrei­
chen.
Da
die
orale
Testosteron-Medikation
als
Folge
Vogt
im
Rahmen
genutzt
werden.
Dies
unterliegt
Therapiefreiheit
Behandlung
sexueller
Störungen
beim
alten
Mann
-
nach
Möglichkeit
in
Zusammenarbeit
mit
S
(1960)
Die
Aphrodisiaka.
In:
Marchionini
A
(Hrsg)
(Jadassohn
]
Erg.-Werk
VI/3)
Springer,
Berlin
Göttingen
Heidelberg,
Hartmann
CG,
Djamilian
D,
Allhof
(1991)
Therapieversuch
Dysfunktion
mit
oraler
Medikation
bei
selektierten
Patienten.
Urologe
B
Köhler
H]
(1995)
Yohimbin-HCI
in
tionsstörungen.
Sexuologie
2
(3):
209-217
Köhler
H]
(1996)
Neurophysiologie
Kontrolle
Erektion.
Sexuologie
3
(4):
204-221
Morales
Surridge
DH,
Fenemore
C
(1987)
Is
yohimbine
effective
in
the
treatment
impotence?
Results
con­
trolled
trial.]
Uro1137:
1168-1172
Pirke
P
(1973)
Age
related
changes
Schwarzer
erektile
Dysfunktion
Dabei
Umkehrung
die
Ursachen
für
Erektionsstörung
Urologen
zu
80
nisch
gesehen.
Entsprechend
diagnostische
Spektrum
Kliniken
in
ausschließlich
organisch
orientiert
operativ-technischen
Erektionen
Impotenz
für
eine
Umgekehrt
spricht
das
Fehlen
erlebter
nächtlicher
Erektionen
nicht
ausschließlich
für
organische
Störung.
Wichtig
ist
die
Einbeziehung
weil
Angaben
phallische
Mythen
entlarvt,
andererseits
klare
Hinweise
wirklich
organischer
Störung
ursächliche
Beziehungsprobleme
frühzeitig
wichtige
Hinweise
vaskuläre
Als
Basislaborwerte
sollten
Blutzucker,
harnpflichtige
Substanzen
bestimmt
werden.
mit
Bestimmung
Prolactin,
als
Basisscreening
durchgeführt
werden,
fakultativ
zu
1.
für
organisch
verursachte
Potenzstörung
(in
ihrer
Bedeutung)
Nikotin
Aspekte
Tumeszenzmessung
nächtliche
Tumeszenzmessung
mit
(Snap
Gauge)
gibt
nächtliche
Tumeszenz
vorgelegen
hat,
sagt
nichts
als
differenzierte
es
bei
keine
falsch
positiven
Ergebnisse,
ist
nicht
sicher.
So
es
in
Hinweise,
nächtlichen
Erektionen
in
induziert
werden,
als
die
erotisch
ausgelöste
Erektion
diagnostischer
Innovationen
liegen,
da
es
sicher
eine
Reihe
mit
gibt,
die
im
weitesten
Sinne
aufweisen.
Vielleicht
des
allem
rechnergestützte
Auswertungsverfahren
hier
Fortschritte
bringen.
Möglicherweise
bisher
Defizit
Patienten
zugewiesen,
die
eigentlich
in
neurologische
Behandlung
gelangen
sollten.
Die
neurologische
Untersuchung
sollte,
soweit
immer
möglich,
miteinbezogen
werden,
dieser
Wunsch
Realisierung
Kapazitäten
tätiger
Kollegen
schnell
Grenzen.
bisher
aufgeführten
Basisverfahren
zur
Diagnostik
mit
Aspekte
Penisarterien
dargestellt
als
unter­
sucht
also
eine
Kombination
aus
angiomorpholo­
gischer
Untersuchung.
Dabei
mäßig
die
zusätzlich
die
dorsales
penis
dargestellt
in
Fachliteratur,
blutungssituation
Penis
keine
Rückschlüsse
vaskulär­
cavernöse
Situation
Vielmehr
ist
Blutflußes
einige
Minuten
rig
dosierten
vasoaktiven
Substanz
(z.
amin
es
in
Dilatation
kommt.
Amplitudenhöhe
C"peak
flow
velocitiy")
Aufschlüsse
bereits
die
Aussage,
sich
Da
es
jedoch
viele
Möglichkeiten
negativen
Aussage
gibt,
darf
bei
Ausbleiben
organisch
bedingte
Störung
vasokonstriktiver
Faktoren
die
eine
ausreichende
Relaxation
Schwellkör­
permuskulatur
verhindern.
Bei
vasoaktiver
Substanzen
Relaxation
Schwellkörpermuskulatur
zuführender
Arterien
zu
einer
raschen
Blutfül­
lung
kommt.
Entscheidend
ist
die
Geschwindigkeit
weil
Füllung
die
Funktion
albuginea
voll
Auf
Ebene
rasche
Fül­
lung
mechanisch
komprimiert.
Das
des
Schwellkörpers
kontrahiert,
des
Abflußwiderstandes
postcavernös
im
Falle
einer
cavernösen
Insuffizienz
das
Pro­
Schwellkörper
Bereich
albuginea
liegt,
Venenligatur
im
die
für
eine
Eine
gilt
erst
recht
bei
stellung
für
die
im
folgenden
dargestellten
invasiven
Untersuchungsme­
thoden.
Aspekte
bei
Erektionsstörungen
vasoaktive
Substanzen
intra­
cavernös
appliziert
die
Untersuchung
vasokonstriktorischen
Faktoren
(Streß,
Angst),
im
Ergebnis
häufig
falsch
positiv
beinflußt
wird
viele
Hinweise
dafür,
selbst
organisch
verursachtes
Leiden
zu
unterscheiden.
Bei
jeder
vordergründig
organisch
bedingten
Erektionsstörung
he
ng
isl
he Stö
l.
ter
he
o. a.
lar
plan
on
Di
ik
r er
Aspekte
Therapie/armen
Die
sind
-
beschränkt.
Die
zahlreich
organisch
bedingter
erektiler
Dysfunktion
ihre
Wirksamkeit
nicht
Substitu­
tion
die
Ausschaltung
hypothalamisch-hypophysär-gonadalen
Regelkreis
in
Frage.
Testosteronpräparate
sollten
seltenen
Fällen
zur
Substitution
sind
Sildenafil
Bei
Ejakulatio
präcox
Imipramin,
verursachten
Impotenz
(z.
vorlie­
gen,
Reduktion
dieser
Medikamente
angestrebt
werden.
Einen
völlig
Therapie
tionsstörungen
stellt
die
vor
allem
Stief
propagierte
Elektrosti­
mulation
Schwellkörpermuskulatur
Elektromyostimulation
Cavemosum).
Die
bei
Anwen­
Aspekte
bei
Erektionsstörungen
Therapie,
die
in
für
arterielle
Durchblutungsstörungen
sowie
häufig
bedarf,
vaskuläre
System
intakt
ist.
Bei
cavernöser
Insuffizienz
ist
die
Schwellkörperautoinjektionstherapie
meist
nicht
manchmal
Erhöhung
des
Abflußwiderstandes
(Gummiring)
zu
ausreichender
Glied­
steife.
Kontraindikationen
Unzuverlässigkeit
des
Patienten,
schwere
kardiovaskuläre
Erkrankungen,
hochgradige
Leber-
insuffizienz,
Immunsuppression
Bei
ausge­
psychogener
Störung
Kontrolle
sinnvoll
sein,
aus
vitiosus
seiner
Störung
zu
befreien.
die
Gefahren
nicht
zu
unterschätzen,
besteht
ein
gewisses
psychisches
Abhängigkeitspotential
dieser
Sub­
stanzen.
Einem
Patienten
mit
ist
nicht
gedient,
wird.
Therapieverfahren
Revaskularisation
vor
wenigen
Jahren
vielen
urologischen
Kliniken
penile
Revaskularisationsoperationen
durchgeführt.
Die
überwiegend
schlech­
ten
Langzeitergebnisse
sowie
zum
Teil
schwerste
Nebenwirkungen
(Harnröhrennekrose
bei
27jährigem
Patienten)
einem
weitge­
geführt.
Die
penile
Revaskularisation
hat
weiterhin
ihre
klare
Indikation
bei
Fällen
mit
isolierten
arteriellen
Läsionen,
wie
Beckenfraktur
bei
jungen
Patienten.
Bei
vielen
organisch
bedingten
Erektionsstörungen
handelt
es
sich
jedoch
vaskuläre
Insuffizienz,
Revaskularisation
keinen
Erfolg
bringen
kann.
Mehr
Blut
die
aus­
gedehnte
Ligaturen
profundae
bei
ausgewählten
Indikationen
durchführen.
Der
früher
benützte
Begriff
lea­
kage"
ist
irreführend,
handelt
es
sich
doch
Schwellkörpererkran­
kung
Erkrankung
die Deviation
Bekannt
ist
die
Silberdrahtprothese,
die
keine
Volumenverän­
ermöglicht,
also
tumeszenten
Zustand
entspricht,
in
verschiedene
Richtungen
Imissio
ermöglicht.
Ein
wesentlich
moderneres
System
stellen
die
hydroflexiblen
Prothesen
dar.
Sie
funktionieren
Flüssigkeitsverteilung
zwischen
künstlichen
flexiblen
Schwellkörperimplantaten,
Schwellkörpervolumen
die
Tumeszenz
bei
Bedarf
Gesteuert
wird
diese
kontrollierte
Flüssigkeits­
umverteilung
das
im
Skrotum
untergebracht
ist
durch
die
Haut
gefühlt
Die
Indikation
zur
Penisprothese
sollte
gestellt
die
Implantation
das
Schwellkörpergewebe
digt
wird,
nicht
nen.
Außerdem
sollte
immer
die
Partnerin
in
mit
Die
Patienten-Partnerinnen-Akzeptanz
Diagnostik
Impotenz
sollte
in
einem
Stufenschema
Diagnostik
ablaufen,
Untersuchung
obligat
sind
früh­
zeitige
Einbeziehung
des
Psychiaters
anzustreben
ist.
Rigiscan
sind
wenig
invasive,
fakultative
Ergänzungen
Der
Schwellkörperinjektionstest
mit
Dopplersonographie
gilt
als
Standard
bei
-a
erektile Dysfunktion
Mann
sein
Genitalorgan
als
Diagnostik
101
zu
diesem
Grundkonzept
sexualpsychologischer
Exploration
in
(das
bei
Therapiebeginn
in
Modell
sexueller
Störungen
Verursachungsebenen
ausgeht,
Erektile
Dysfunktion
Defizit
trotz
Organik
persistiert,
ist
eine
Sexualpsychotherapie
unumgänglich.
Unser
heutiges
Vorgehen
fußt
immer
entwickelten
Funktionsstörungen.
Dieses
Vorgehen
für
Sexualforschung
Schmidt,
)
fiziert
psychodynamische
Dimension
erweitert.
Die
Hintergrund
einer
Kombination
verhaltensori­
entierter
wickelte
"Psychosexualtherapie"
stellt
effektivste
psychologi­
sche
Behandlungsmöglichkeit
für
sexuelle
Funktionsstörungen
dar.
Das
Vorgehen
Körpererfah­
in
Umgebung
tischen
Aufarbeitung
dieser
"Übungserfahrungen"
Bei
anfänglichen
"Strei­
chelübungen"
(sog.
"sensate
focus")
dazu,
erstmals
Körperkontakt
Ursachen
zwischen
Schwarzer
innerhalb
gestellten
Diagnose.
In
erhalten.
Trotz
allem
spielt
die
Einstellung
des
Mannes
zu
Abbauprozessen
die
entscheidende
Rolle.
Er
SKAT-Spritze
greifen
sagen,
Seine
persönliche
Sicherheit
bzw.
sexuelle
mit
vasoaktiven
Substanzen
Ambulanz
München)
überwei­
sen.
1988
bis
1990
führten
diese
Sprechstunde
durch.
Die
meisten
Männer
kamen,
weil
sie
Ursache
innerhalb
zustande
bringen
kann,
die
Lösung
in
die
dafür
seines
Schwellkörpers.
ca.
bis
mit
vasoaktiven
Substanzen
107
Erektion
eintritt,
die
30
Minuten
bis
2
Stunden
Die
Dosismenge
ermittelt.
informiert
trainiert.
darf
Präparat
in
Priapismus,
als
weitere
wichtige
Nebenwirkung,
Fibrosen
hervorrufen.
onsbereich,
sofern
organische
Störungen
beschränkt:
Störungen,
beispielsweise
Sklerose,
Querschnittslähmung,
bestehen.
Sie
empfinden
dabei:
"Kalte
Erektion,
die
Empfin­
bis
ist
leblos,
Stück
Holz,
zu
Reize
aufneh­
men,
das
Gefühl
mit.
Er
hat
gleichsam
Werkzeugcharakter.
Die
geschieht
nicht.
Die
Erektion
ist
zu
schnell
zu
lange
an.
Die
Ejakulation
ist
manchmal
erreichbar,
weil
die
Reizung
Vagina
nicht
ausreicht."
So
geraten
Patienten
ein
Dilemma:
Einserseits
soll
die
Psychosexualtherapie
durch
systematische
Desensibilisierung
die
Ver­
sagensangst
mit
reduzieren
wegführen.
Andererseits
fixieren
sich
die
Patienten
jedoch
mit
vasoaktiven
Substanzen
D
bei
erektiler
Impotenz.
Sexualmedizin
1
Virag
R
66, 68,
12, 17,
15, 16, 18,
23, 26,
Monika,
Professor
Dr.
med.,
Abteilung
für
Medizinische
Psychologie
Hamburg-Eppendorf,
Kollaustraße
67-69/B,
D-22529
Hamburg
Heiser,
Kristina,
Dr.
hum.
bio!.
Dip!.-Psych.,
Hegelstraße
Hannover
Kemper,
med.,
Bauerstraße
München
Kockott,
Götz,
Professor
Dr.
med.,
Psychiatrische
Klinik
nischen
Universität
München,
Ismaninger
Straße
München
Landerer-Hock,
Christine,
Dr.
phi!.
Dip!.-Psych.,
Simone-Ferber-Straße
Tutzing
Pickl,
Ulrich,
Dr.
med.,
Urologische
Klinik
Univer-
sität
München,
Ismaninger
Straße
München
Poland,
Biedersteiner
Straße
München
Wiegand,
Michael
H.,
Priv.-Doz.
Dip!.-Psych.,
Psychiatrische
Klinik
Universität
München,
Ismaninger
Straße
München
58
Abbildungen.
XVIII,
537
Seiten.
Gebunden
ständige
Zunahme
der
Lebenserwartung
und
des
Anteils
älterer
Menschen
an
sowie
die
sprung­
hafte
Entwicklung
auf
dem
..
,
Verhütung
vorzeitiger
Alterserscheinungen
Abbildungen.
VIII,
214
Seiten.
Broschiert
von
den
normalen
Altersveränderungen
des
Gehirns,
des
kardiopulmonalen
Systems,
des
Bewegungsapparates
und
des
Hormonsystems,
die
große
WISSENSCHAFTLICHER
VERLAG
ver­
sowohl
als
ökologische
Gesichtspunk­
te
berücksichtigen.
DIESES

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